Ein Beitrag von Mike Finke - Vorstandsvorsitzender des Landeselternrat.

Digitalisierung ist ein gesamtgesellschaftlicher Prozess, der in Gang gesetzt wurde und von dem auch der schulische Bereich betroffen ist. Während aus Sicht von bildungspolitischen Verantwortlichen schon weitere Schritte geplant werden, gilt es zunächst für Schule, den Weg zu ebnen und Modelle zu entwickeln, um den Anforderungen einer Digitalisierung gerecht werden zu können.

Mit der Niedersächsischen Bildungscloud hat man einen Meilenstein und letztendlich eine neue Form des Lernens geschaffen; man kann sie auch als virtuelles Klassenzimmer verstehen. Dem Landeselternrat wurde die Möglichkeit eingeräumt, dieses virtuelle Klassenzimmer kennenzulernen. War zunächst in einer kleineren Runde eine Art Testlauf erfolgt, soll in Kürze die Erprobung für das gesamte Gremium ermöglicht werden.

Die angebotenen Möglichkeiten wurden als überaus positiv empfunden, sei es die Möglichkeit der Erstellung eines Aufgabenmanagements, was z. B. in Verbindung mit Hausaufgaben als sehr positiv gesehen wird, oder aber die Funktionen Terminkalender, Dateiablage sowie Organisation und Gestaltung von Kursen. Ziel soll es auch sein, dass Schulen über die Bildungscloud untereinander vernetzt werden, so dass die begrüßenswerte Nutzung von Synergieeffekten zu erwarten sein dürfte.

Der Landeselternrat ist dankbar für die Möglichkeit der Erprobung. Die Einbindung von Erziehungsberechtigten auf dem Weg zur Digitalisierung ist von immenser Bedeutung. Erziehungsberechtigte müssen wissen, welche ergänzenden Dienste ermöglicht werden. Nur wenn Eltern um die Nutzung derartiger Bereiche wissen, können Sie auch ihren Kindern weiterhin Unterstützung zuteil werden lassen.