Während lokale Schulserver teilweise durch unterdimensioniere Hardware bei den ungewohnt vielen Anfragen von den Schülerinnen und Schülern in die Knie gingen und mit einer zu geringen Internet-Bandbreite zu kämpfen hatten, zeigte sich aber, dass die NBC im Großen und Ganzen mit dem Anstieg der Zugriffe gut zu Rande kam. Allein für das Videokonferenz-System der NBC, Big Blue Button, wurden Montagmorgen weitere 750 Server gestartet, um von Beginn an Engpässe bei der Nutzung zu vermeiden. Mit Ausnahme einer 30-minütigen Problemphase, in der das Tool nicht störungsfrei lief, hat sich die NBC heute unter Hochlast bewährt.

Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne kommentiert den ersten Schultag nach den Weihnachtsferien:

„Mein Dank gilt den Schulleitungen, den Lehrkräften und den Regionalen Landesämtern für Schule und Bildung. Alle geben alles, um mit der aktuellen Lage bestmöglich klar zu kommen. Dabei stehen die Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt. Gerade viele der jüngeren Schülerinnen und Schüler bedauern, dass sie wegen Corona nicht in die Schule gehen dürfen. Das Ziel, auch in der Distanz Nähe zu schaffen und die Kinder und Jugendlichen zu begleiten und Kontakt zu halten, wird mit sehr großem Engagement verfolgt. Dass sich einiges noch verbessern und routinierter werden muss, ist keine Überraschung und auch nicht vorwerfbar. Ich danke im Namen der Landesregierung allen am Schulbetrieb Beteiligten."

Sowohl bei den kommerziellen Anbietern als auch in der NBC sind die Fehler mittlerweile erkannt und behoben und sollten morgen zu einer besseren Versorgung führen.

An dieser Stelle sei allen gedankt, die an der Bewältigung der Herausforderung mitgewirkt haben, Distanzlernen in einem Flächenland wie Niedersachsen zu realisieren.