Nachdem wir in ersten Unterrichtsgängen die organisatorischen und örtlichen Gegebenheiten sowie einige Arbeitsmethoden erkundet haben, werden in einer Projektwoche detailliertere und vor allem vielfältigere Daten aufgenommen.

Rettungswesten, damit Schülerinnen und Schüler auch in unmittelbarer Nähe zum Wasser arbeiten dürfen, konnten wir über eine Kooperation mit einer DLRG-Ortsgruppe nutzen. Aus diesem ufernahen Bereich wurde Substrat für biologische Untersuchungen gesammelt. Die biologische Untersuchung begann mit dem Auszählen unterschiedlicher Arten sowie deren Bestimmung nach einfachen Merkmalen.

In Kooperation mit dem lokalen Naturschutzverein Weseraue konnte ein digitales Photometer verwendet werden, mit dem auch die Untersuchung zahlreicher weiterer Wasserparameter möglich wurde. Die Bedienung ist auch für Schülerinnen und Schüler jüngerer Jahrgangsstufen zugänglich: sehr einfach führt ein Menü durch alle notwendigen Arbeitsschritte und zeigt abschließend den Messwert an.

Die Schülerinnen und Schüler sicherten ihre Messwerte und Untersuchungsergebnisse arbeitsteilig zuerst auf Plakaten, da in der schulweiten Projektwoche nicht genügend schuleigene Endgeräte für die Dateneingabe vor Ort zur Verfügung standen. In der Schule wurden die so gesicherten Daten gemeinsam überprüft und in die NBC übertragen.

Die gemeinsamen Ergebnisse wurden nicht nur digital präsentiert.

Für die Zukunft wird die voll digitale Aufnahme der Daten angestrebt. Mit der geplanten Anschaffung einer digitalen Messwerterfassung werden die aufgenommenen wasserchemischen Messwerte digital erhoben und gespeichert. Auch die Eintragung der Daten vor Ort soll getestet werden. Über einen mobilen Hotspot sollen die Daten mit einem Webbrowser in die NBC eingegeben werden. Parallel dazu soll die Kommunikation über den integrierten Messenger getestet werden, damit die Dateneingabe mit der Projektschule Gymnasium Ernestinum Rinteln abgestimmt werden kann.